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Where Innovation Happens

Der diesjährige START summit 2016 lockte gut 1500 Teilnehmer und  Startup-Unternehmer in die Olma Messe-Hallen in St. Gallen (Vergleich zum Vorjahr: 700 Teilnehmer).

Der Slogan der Konferenz, «Be Where Innovation Happens» versprach nicht zu viel. Die inspirierende  Atmosphäre übertrug sich auf die hochkarätigen Speaker, die sichtlich ihre Freude hatten dem internationalen Publikum ihre Ideen zu vermitteln: José Luis Cordeiro (Futurist) hielt das Eröffnungsreferat, David Bossart (CEO GDI) zeigte relevante Trends unserer Gesellschaft auf und Bibop Gresta (COO Hyperloop) eröffnete bahnbrechende Perspektiven für den Personentransport. Dynamisch geführte Workshops und eine Start-Up Competition standen ebenfalls auf dem Programm. Kurz: Ein erstklassiger Networking-Event und zwei Tage voller Eindrücke.

Ein grosses Kompliment an die 50 Studenten der HSG, die diesen Event mit viel Engagement auf die Beine gestellt haben und die Konferenz zu einer der grössten und besten Entrepreneurship Anlässe in ganz Europa machen.

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Design in Disentis

Im Bündner Oberland, genauer gesagt in Disentis, wo Detailbox ein Wochenende genoss, ist hochkarätiges Design fast so omnipräsent wie gute Gastfreundschaft.

Zum Einen sind da die wunderschönen, handgefertigten Skier und Golfschläger von zai. Der Name «zai» stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet «zäh». Im Hauptsitz, an der Via della Stampa in Disentis, wird Detailbox Einblick in das Handwerk und den Betrieb gewährt. Man spürt das Herzblut, das in jedem Arbeitsschritt für die Fertigung dieser Einzelstücke liegt. Alle Mitarbeiter fahren selbst Ski, testen die Produkte und bringen selbst Ideen für neue, innovative Materialien ein. Dass Firmen wie Bentley und Hublot gemeinsam mit zai neue Verfahren für die Produktion von Skiern entwickeln, verblüfft nicht.

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Ortsansässige von Disentis wissen viele wunderbare Geschichten zu erzählen. Eine davon begeistert Detailbox ganz besonders.

Im geschichtsträchtigen Kloster Disentis lebt Bruder Magnus (geboren als Magnus Bosshard). Der über 70-jährige Mönch ist gelernter Grafiker und arbeitete früher als Art Director bei grossen Werbeagenturen wie Young & Rubicam. Zeitlose Markengestaltung wie Meister Proper und die lila Milka-Kuh, stammen aus seiner Feder.

Inspiriert und erholt nach dem Wochenende in der Surselva, lässt sich der Arbeitsalltag am Montagmorgen bestens beginnen.

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McKinsey kauft Lunar

Nach 30 Jahren unabhängiger Designtätigkeit für Kunden wie Apple, Nike und Siemens, verbündet sich die renommierte Full-Service Agentur LUNAR mit der mindestens so bekannten Unternehmensberatung McKinsey. Dies ist die erste Übernahme dieser Art für McKinsey.

Der Unternehmensberatungs-Riese zeigt mit dieser strategischen Akquisition, wie wichtig Designkompetenz und die professionelle Begleitung bei der Umsetzung von Designprojekten als Wettbewerbsfaktor ist.

This news is only the latest evidence that design is an essential ingredient, approach, and result for businesses that regularly deliver outstanding products and services—not to mention lasting customer relationships. John Edson, Präsident LUNAR

Was auf den ersten Blick überraschend wirkt, ist aus der Sicht von Detailbox eine ganz natürliche Partnerschaft. Die Überschneidungen von Unternehmensberatung und Designberatung sind augenfällig. Denn Design ist längst nicht nur «Styling», sondern vielmehr ein  Verständnis von Kundenbedürfnissen, des passenden Brandings und eine holistisches Herangehensweise für innovative Geschäftsmodelle.

Wer nun denkt, dass sich Design nur für multinationale Unternehmen zur besseren Differenzierung von Mitbewerbern nutzen lässt, liegt falsch.

Auch KMU können durch eine klare Designstrategie nachhaltig Erfolg haben und eine starke Kundenbindung schaffen.

Until now we couldn’t help clients with design execution. Bringing together top design, engineering, and business thinking in one holistic approach is going to be very powerful.Derrick Kiker, McKinsey Partner

General Electric, IBM, Google, Accenture und Facebook rüsteten ihre eigenen Designteams bereits in der Vergangenheit auf.

Die Fragen, die sich dabei aufdrängen, sind: Wie entwickeln sich externe Dienstleister und Designagenturen auf einem zunehmend umkämpften Markt, in welchem Firmen mehr Projekte In-House abwickeln? Und wie erhalten sich Designer wiederum ihre kreative Freiheit bei der Umsetzung?

Für Detailbox ist die Antwort klar. Gutes Design Management und ein starker Partner für die Umsetzung strategischer Ziele mithilfe von Design bieten hierbei Hand für alle Parteien.

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3D Generation

Alles wird 3D! Ganze Häuser, künstliche Organe und sogar das eigene Abbild im Mini-Format.

Nach unzähligen Schlagzeilen rund um diese neue Technologie, die von der ETH bis zum MIT die Bau-, Medizinal- und Hobbybastler-Branche revolutioniert, liess ich es mir nicht nehmen einen Workshop im Luzerner FabLab zu absolvieren und einen Besuch bei my3DWorld in Zürich abzustatten.

Während die Chinesen ganze Häuser ausdrucken, wird im FabLab mit kleineren, einfacheren 3D-Druckern experimentiert. Der Fantasie ist allerdings keine Grenzen gesetzt. Die Philosophie hinter dem FabLab ist einzigartig und trägt massgeblich zur Demokratisierung der neuen Technologien bei.

Sogar Laien erhalten nach einer kurzen Einführung Zugang zu Lasercuttern und einem CNC-gesteuerten Heissdraht-Schneidegerät. Im Video siehst Du meine ersten Gehversuche mit dieser Maschine.

Bei my3DWorld wiederum geht es ans Körperliche. Nach einer Blitzbildaufnahme aus 62 Perspektiven (auf einen Klick!) in einer Scan-Box, erhielt ich nach wenigen Wochen eine Pocket-Version meiner selbst.

Wer diese jetzt als «Staubfänger» abtut, hat den Sinn der Sache nicht verstanden. Der spezielle Keramikdruck ist bahnbrechend für Prototyping und Forschungsversuche im Medizinalbereich oder der Architektur. Oder auch mal als originelle Variante des öden Familienfotos. Und man macht dabei noch eine gute Figur! –Hingehen und Ausprobieren!

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Wochenend-Tipp

Rund 70 nationale und internationale Brands sowie führende Hochschulen und Designstudios zeigen Haltung, Werte und Produkte an sechs Werkplätzen der lokalen Designindustrie.

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Der erste Designers’ Saturday in Langenthal fand 1987 statt. Seither haben 14 dieser Veranstaltungen – alle zwei Jahre – die Schweizer Designszene mitgetragen, bekannt gemacht und vorwärts gebracht.

Der Designers’ Saturday findet dort statt, wo Design entsteht. Er ist keine Produkteshow, die auf einem anonymen Messegelände abgehalten wird, sondern Bühne, um authentisches Firmenkönnen in stimmungsvollen Produktionshallen exemplarisch zu inszenieren – und um anhand von unkonventionellen Interpretationen Einblick in die Tiefe der Designwelt zu ermöglichen.

Download Programm
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Werkschau

Impressionen

“Der Daumen zeigt nach oben – I like, alles gut. Der Daumen kann aber auch nach unten zeigen – was dann? Wer an die Öffentlichkeit tritt, setzt sich dieser fast schon reflexartig funktionierenden Urteils-Kultur aus, auch die Absolvierenden der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Sie zeigen an der Werkschau vom 21. bis 29. Juni 2014 in der Messe Luzern ihre Abschlussarbeiten. Neben künstlerischen Strategien, visionären Designlösungen oder unvergesslichen Animations- und Videofilmen, ist auch zu sehen, was die Studierenden bewegt. Nachhaltigkeit ist ein Thema, der Umgang mit den (endlichen) Ressourcen und das Leben in der Überflussgesellschaft.”

Die diesjährige Werkschau lädt erneut mit einem abwechslungsreichen Programm dazu ein, die Diplomarbeiten der Studierenden zu bestaunen, sich an Führungen über die vielfältigen Themen auszutauschen und interessante Kontakte zu knüpfen.

Nicht verpassen. Hingehen. Weitersagen.

Eckdaten

21.–29.6.2014

10–20 Uhr

Messe Luzern, Hallen 3 und 4

Vernissage | 20.06.2014 – 19 Uhr

Anfahrt Messe Luzern

S-Bahn | ab Bahnhof Luzern (Abfahrt jeweils um xx.12, xx.26, xx.42 und xx.57 Uhr) bis «Allmend/Messe»

Bus  | Linie 20 ab Hauptbahnhof Luzern bis Haltestelle «Allmend/Messe»

Auto | Ab Autobahnausfahrt «Luzern-Horw» Signalisation «Allmend/Messe» folgen. Es stehen keine kostenfreien Parkplätze auf dem Messegelände zur Verfügung

Mehr Infos
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Viscosistadt

«Die Hochschule Luzern – Design & Kunst spinnt den Faden in der neuen Viscosistadt weiter»

Die Hochschule Luzern bringt neues Leben in die Viscosistadt und wird mit Studenten und Mitarbeitern des Departements Design & Kunst ab 2016 im «Bau 745» tätig sein. Im Industriegebäude, in dem früher unter anderem die textile Weiterverarbeitung der produzierten Garne geprüft wurde, wird in Zukunft studiert, gelehrt, geforscht und Kunst und Design geschaffen. Mit dem Einzug der Hochschule Luzern fällt der Startschuss zur Neuausrichtung der Viscosistadt und ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Areals wird gelegt.

Für das 80‘000 Quadratmeter grosse Gelände  gibt es eine klare Vision: Innerhalb der nächsten Jahre soll es sich vom klassischen Industrie-Areal zu einem vielfältigen Werk- und Denkplatz entwickeln. Bereits heute sind mehr als 50 Firmen oder Freischaffende aus Industrie, Gewerbe und Bildung aus über 15 Branchen auf dem Areal tätig. Sie bilden zusammen das «Netzwerk Viscosistadt». Detailbox geniesst auch weiterhin die interessante Nachbarschaft und den wertvollen Austausch an den Netzwerkveranstaltungen.

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Luzerner Kreativwirtschaft

«Studien beweisen das wirtschaftliche Potential und die Bedeutung der Kreativwirtschaft, ihre Vorreiterrolle für neue Geschäftsprozesse, Arbeitsgestaltung, Medientechnologien, Open Collaborative Innovation und neue Märkte, ihr hoher Anteil an Soft Innovations und ihre Spillovereffekte entlang der gesamten Wertschöpfung. Das Label «made in Lucerne» bündelt die Luzerner Kreativwirtschaft unter einem Dach, um in Zukunft dieses Potential besser auszuschöpfen.»

Der Verein «made in Lucerne» befindet sich in der Gründungsphase. LuKreativ, eine Ausstellung der Luzerner Kreativwirtschaft wird vom 5. -15. Juni in der Kornschütte stattfinden. Die Sensibilisierung für die Branche ist wichtig und die Entwicklung des Ausstellungsformats wie auch der jungen Organisation wird zeigen, ob man dem Beispielen aus Zürich und Berlin folgen kann.

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See you in 2015?

Der Lucerne Service Jam 2014 war erfolgreich. Überzeugen können Sie sich davon hier.

Um den Event 2015 erneut durchzuführen, benötigt es wieder Vieles. Viel Platz. Viel Zeit. Viel Herzblut. Lohnen tut es sich allemal. Querdenker, Organisationstalente und interessierte Partner oder Sponsorenkönnen sich deshalb ab sofort melden.

Mehr über den globalen Event gibt es unter planet.globalservicejam.org

Ja, ich will dass der Lucerne Service Jam wieder stattfindet und
ich kann etwas dazu beitragen!